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Das Leben der Dakota

Kultur der Lakota
In den windigen Ebenen der Indianer-Reservate in South Dakota, kann man sich fast vorstellen, wie...

 

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Seit 1927 kümmert sich die St. Josef Indianerschule um den Schutz und die Erziehung der jungen Ureinwohner Amerikas. Ihre Aufgabe ist, für die Grundversorgung der Kinder (Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung) mit besonderem Schwerpunkt auf die geistige, emotionale und schulische Entwicklung eines jeden Kindes zu sorgen, unter Wahrung ihrer Kultur und Traditionen.
Derzeit stellen sich neue Herausforderungen für die Ureinwohner Amerikas:
Um die Angebote auch anderen indianischen Kindern und Erwachsenen aus den drei umliegenden Reservaten anbieten zu können, muss der Campus erweitert werden.

Ja, wir sind u. a. bei den folgenden Institutionen akkreditiert:
  • Council on Accreditation of Services for Families and Children, Inc.
    (Rat für die Akkreditierung von Services für Familie und Kinder)
  • South Dakota Department of Education
    (Ministerium für Erziehung, South Dakota)
  • Mitglied der Coalition for Residential Educators
    (Lehrerverband von South Dakota)

Ja, die St. Josefs Indianerschule gehört zur Kongregation der Gemeinschaft der Herz-Jesu Priesterschaft und wird von ihr verwaltet.

Unsere gegenwärtiger Direktor ist Pater Étienne Huffstetter. Im Laufe unserer Geschichte lag das Management immer bei einem Mitglied der Gemeinschaft der Herz-Jesu Priesterschaft (SCJ).

Ursprünglich war die Schule St. Joseph ein Internat, wie alle anderen Schulen für indianische Kinder.
Seit 1982 leben die Kinder in einem Familienverband, der ein stabiles Zuhause bietet. Unsere 20 Familienverbände betreuen bis zu 12 oder 13 Kinder. Ausgebildete Erzieher stellen die Kinderbetreuung sicher, sorgen für die soziale Integration und Entwicklung der Fähigkeiten eines jeden einzelnen Bewohners, und achten darauf, was am besten für ihre materiellen, psychischen und spirituellen Bedürfnisse geeignet ist. Die Ausbildung und Schulung unserer Mitarbeiter sind Teil des Programms. Die Arbeit mit den Kindern wird regelmäßig geprüft, um sicherzustellen, dass sie die bestmögliche Betreuung erhalten.

Über 200 Kinder werden betreut, 12 bis 13 pro Haushalt. Alle "Familien" leben auf unserem Campus in Chamberlain, South Dakota.

Wir bringen den Lakota-Kindern ihr Erbe auf unterschiedliche Weise näher:

  • dadurch, das indianische Schüler die Sprache, Kultur und Traditionen der Lakota lernen
  • durch einen Verein, der die Aufgabe hat, Tänze und traditionelle Lieder der Ureinwohner zu lehren und das Verständnis dafür zu fördern
  • dadurch, das jährlich ein Powwow auf dem Campus stattfindet
  • durch das Museum und Kulturzentrum 'Akta Lakota'
  • dadurch, das der Lehrkörper aus Spezialisten für die Lakota Kultur besteht
  • durch Stellungnahmen und Empfehlungen von Lakota-Ältesten

Ein Familienfürsorger interviewt jedes Kind in seiner Familie und bestimmt dann das schulische Niveau und die Lernfähigkeit. Kinder werden nach ihrem Bedarf an institutioneller Pflege aufgenommen, mit der ausdrücklichen Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten.

Bedauerlicherweise: Wir können keine Kinder aufnehmen, die permanent betreut werden müssen. Das überfordert die Betreuer bei einem Verhältnis von einem Erwachsenen auf bis zu sechs Kinder. Auf der anderen Seite können Kinder, die in einer stabilen Familie leben, ebenfalls keinen Platz bei uns bekommen.

Ja. Es läuft regelmäßig so ab, dass jeder freie Platz schnell wieder besetzt wird. Im Durchschnitt betreuen wir immer mehr als 120 Kinder.

Unsere jüngeren Bewohner sind 6 Jahre alt und kommen in die erste Klasse. Wir betreiben eine eigene Grundschule und wir unterbreiten ein Bildungsangebot für Kinder bis zum Eintritt ins College. Dann gehen die Kinder auf das College und die High School in Chamberlain.

Die Personen (Eltern, Familie, Vormund oder ein durch eine gerichtliche Institution Bestellter), die das Kind bei uns betreuen lassen, bleiben seine Erziehungsberechtigten. Manche Kinder werden der St. Josefs Indianerschule per Gerichtsbeschluss zugewiesen.

Ja, aber diese Aktivität erfolgt erst im Rahmen der sozialen Studien. Im Moment sind unsere jüngeren Internatsschüler nicht in der Lage, eine ernsthafte Brieffreundschaft einzugehen.

Zusätzlich zur Unterbringung in Familienverbänden stellen wir speziellen Angebote für Lakota Kinder aus zerrütteten oder dysfunktionalen Familien zur Verfügung:

  • Unterstützung von Projekten und Aufgaben in den drei Reservaten in South Dakota
  • Begleitung von jungen Lakota während ihrer Ausbildung
  • Schutz für misshandelte Frauen
  • Bereitstellung von sozialen und psychologischen Betreuungsleistungen
  • die Einrichtung von Second-Hand-Boutiquen
  • Organisation einer mobilen Bibliothek

Nein. Die Versicherungsbestimmungen und die Notwendigkeit zur genauen Validierung der Fähigkeiten unserer Betreuer haben den Einsatz von Freiwilligen auf dem Campus stark reduziert. Aus diesen Gründen ist die Teilnahme auf freiwilliger Basis immer komplexer geworden. Dies gilt vor allem für Organisationen wie St. Josef, die die ihnen anvertrauten Kinder 24 Stunden rund um die Uhr betreuen.

Unsere Postadresse lautet: St. Joseph's Indian School, 1301 N Main St., PO Box 89, Chamberlain SD 57325, USA

  • Das Museum und Kulturzentrum 'Akta Lakota', auf unserem Campus gelegen, ist ganzjährig geöffnet
  • Öffnungszeiten:
    Im Sommer ist es von 8 Uhr bis 18 Uhr (Montag bis Samstag) und Sonntags von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Ab dem ersten Montag im September ist das Museum von 8 bis 17 Uhr (Montag bis Freitag) geöffnet [Central Standard Time]
  • Organisierte Campus Besuche, beginnend mit dem Museum
  • Die Kapelle 'Unserer Lieben Frau von den Sioux', mit seinem indianischen Kunstgewerbe, seinen schönen Glasfenstern und Wandteppichen des indianischen Christus von Oscar Howe, berühmter Künstler der Crow Creek Sioux, die ein getreues Spiegelbild des reichen Erbes der Lakota-Gemeinschaft bieten und der St. Josefs Indianerschule gewidmet sind

Die große Orgel der St. Aloysius Gemeinde in Milwaukee, Wisconsin, gespendet und in Betrieb genommen im Jahr 1997.

Sie finden uns im südlichen Teil von South Dakota, im Gebiet der Stadt Chamberlain. Folgen sie dem Highway 90 entlang des Missouri. Unser Campus befindet sich auf dem östlichen Ufer des Missouri im Schatten der großen Ulmen, Pappeln und nahe einer Käserei. Es bietet eine ideale und ruhige Lage für Kinder und Jugendliche, die wir betreuen.

Die Mehrheit der Kinder kommen aus den drei Indianerreservaten in South Dakota: aus dem Crow Creek, Lower Brule, Cheyenne River, Rosebud und Pine Ridge. Wir betreuen auch Kinder aus anderen Ländern. Einige stehen unter staatlicher Vormundschaft, oder befinden sich in der Obhut ihrer Stammesgemeinschaft, oder sind uns aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung zugewiesen worden.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Schülers in der Grundschule beträgt dreieinhalb Jahre.

Die Entscheidung wird von einem Team gefällt, bestehend aus den Mitarbeitern von St. Josef, den Eltern oder Erziehungsberechtigten des Kindes, die zuständige staatliche Organisation und das Kind selbst. In allen Fällen steht das Wohlergehen und die Sicherheit des Kindes im Vordergrund.

Alle Kinder, die wir in St. Josef betreuen sind indianischen Ursprungs und gehören unterschiedlichen Glaubensrichtungen an: Katholisch, Episkopal, Lakota Tradition, usw. Über 50% der Kinder sind katholisch, 40% praktizierende Episkopale und 10% folgen einer anderen Religion.

Ja. Christliche Werte sind ein integraler Bestandteil unserer Bildungsprogramme. Die Kinder haben die Möglichkeit, die kirchlichen Feste ihres Glaubens zu besuchen. Die katholischen Feiern finden auf dem Campus statt. Die Kinder erhalten regelmäßigen Religionsunterricht und ein Vollzeit-Kaplan unterstützt sie auf ihrer spirituellen Reise.

Kinder nehmen am täglichen Leben des Familienverbandes teil. Alle haben sie eine Reihe von gemeinsamen Aufgaben zu erledigen: Die Reinigung des Hauses, kochen, den Tisch decken und abräumen, Geschirr spülen, Wäsche waschen und helfen, das Haushaltsbudget einzuhalten. Jedes Gemeinschaft trifft sich regelmäßig, um über das Familienleben zu sprechen. Kindern wird beigebracht, ihre Mitschüler zu achten und für eine gute Hygienepraxis und gutes Aussehen zu sorgen.

Wir bieten eine Vielzahl von sportlichen Möglichkeiten für Einzelne oder Gruppen: Schwimmen, Basketball, Volleyball, Fußball und Laufen. Das Erholungszentrum bietet eine Sporthalle, ein Spielzimmer und ein Schwimmbad. Jüngere Kinder können eine Indoor-Strecke für Inline-Skating nutzen. In den Familienverbänden gibt es zusätzlich Spiele und z. B. auch noch Fahrräder, Rollerblades und anderes mehr.

Kinder werden in unserem medizinischen Zentrum behandelt, wo wir einen Teilzeit-Arzt und zwei Krankenschwestern in Vollzeit haben. Alle sind im Arbeiten mit Kindern geschult, um kleinere gesundheitliche Probleme zu behandeln und haben Kurse in Erster Hilfe und Herz-Lungen-Wiederbelebung absolviert.

Das Zentrum des heiligen Kreises Tiyospaye ist ein Raum, in dem unsere Lakota-Schüler Zeit mit ihren Familien verbringen können. In diesem Zentrum bieten wir Ihnen eine kurzfristige Unterkunft für Familienbesuche, eine Reihe von soziale und psychologischen Diensten sowie ein Alumni-Vereinigung.

Die Jüngsten sind in der auf dem Campus gelegenen Grundschule St. Josef. Ältere Kinder besuchen das College und die öffentliche High School in Chamberlain.

Einige unserer jungen Bewohner leiden unter unzureichenden Sprachkenntnissen, Lernschwierigkeiten oder emotionalem Stress. Sie profitieren von unserer sozialen und psychologischen Unterstützung. Diese Unterstützung wird durch Familienberater, einen Kinderpsychologen, Logopäden, Heilpädagogen in einem Ressourcen-Center erbracht, das den Kindern hilft, ihre schulischen Probleme zu lösen.

Wir bringen sie in anderen lokalen Einrichtungen unter. Auf Antrag des gesetzlichen Vertreters können auch die Schulen in der Nähe des Wohnsitzes Unterstützung gewähren.

Der Schul-Hilfsfond der St. Josef Indianerschule wurde von der Kongregation der Gemeinschaft der Herz-Jesu Priesterschaft aufgelegt, um Jugendlichen, die die Elementar- oder Sekundarschule abgeschlossen haben, Hilfe zu gewähren.
Zuschüsse zur Finanzierung eines Studiums werden Studenten gewährt, die sich in handwerkliche oder technische Berufsausbildung begeben. Sie werden direkt an die Bildungseinrichtung bezahlt. Berechnet werden die Zuschüsse auf der Grundlage der finanziellen Bedürftigkeit und der schulischen Leistung.

Wir verlangen keine finanzielle Unterstützung von den Familien. Alle Bedürfnisse der Kinder - Unterbringung, Bekleidung, medizinische Versorgung und Bildung - werden durch die großzügige Unterstützung von Menschen wie Ihnen erfüllt.

Es sind Einzelpersonen und Freunde wie Sie, die die finanzielle Unterstützung für die Betreuung der Lakota-Kinder und die permanente Unterstützung ermöglichen. Um  für diese Unterstützung zu gewährleisten, versenden wir weltweit jedes Jahr mehr als 30 Millionen Briefe.

Die Schule erhält staatliche Unterstützung für die Kantine zum Mittagessen und für Programme nach Kapitel 1. Kapitel 1 beschreibt Hilfe für die Hausaufgabenbetreuung für bedürftige Schüler.
Obwohl die Schule keine weiteren, regelmäßigen Subventionen aus Bundesmitteln erhält, bekommen wir in kleinem Rahmen außerordentliche Zuschüsse für spezifische Projekte. Private Spenden bilden unsere hauptsächliche Einnahmequelle.

Das St. Josefs Inadianer Hilfswerk e.V. veröffentlicht die Gewinnermittlung nach Ihrer Fertigstellung. Den Beitrag finden Sie unter der Rubrik "Über St. Josefs" unter dem Menüpunkt "Geschäftsbericht". Sie können auch hier klicken.

Nicht alle Spendenbriefe enthalten Präsente, aber wir senden eine Kombination von Gegenständen in unseren Spendenbriefen. Viele Spender freuen sich über diese Präsente; viele helfen dabei, unsere Mission zu vermitteln und zu kommunizieren und sie helfen uns, die nötigen finanziellen Mittel zu erzielen, um unsere Programme und Hilfsdienste zu finanzieren. Vielleicht überraschend, aber die meisten Spendenbriefe, denen ein Präsent beiliegt, sind meist effektiver, als Spendenbriefe ohne Geschenkartikel.

Mit den Spendenbriefen Geld zur Finanzierung unserer Programme zu erzielen, ist eine große Herausforderung. Reaktionszeit und Beigaben-Level sind niedriger, als in vielen anderen Formen des Fundraisings (Spendensammlung). Wir versuchen die Anzahl der Spendenbriefe, die wir senden, mit der Notwendigkeit der Mittel, die unsere Hilfsprogramme benötigten, im Gleichgewicht zu halten. Wenn Sie mehr oder weniger Briefe empfangen möchten, dann lassen Sie es uns wissen und wir werden Ihre Wünsche erfüllen.

Einrichtung und Unterhaltung eines Büros ist ein teures Unterfangen. Es ist viel kostengünstiger für uns, einen Sekretariats-Dienst zu nutzen. Dies ermöglicht uns, unseren Förderern zu dienen, bei gleichzeitiger Minimierung der Verwaltungskosten. Es ist eine kostengünstigere Lösung für uns.

Dies ist freiwillig und erfordert eine große Menge an Engagement und, wie die große Mehrheit von Spendenorganisationen in Deutschland, verfügen wir derzeit nicht über das DZI-Gütesiegel. Wir haben es auch noch nicht beantragt. Allerdings erkennen wir auch die Bedeutung der DZI-Standards und unser Streben ist es, dieses Spendensiegel in der nahen Zukunft zu erhalten.